Das Hochland

File 333Wer auf Island auf der Suche nach Abgeschiedenheit ist, wird sicherlich schnell fündig: Denn etwa dreiviertel der Gesamtfläche der Insel besteht aus dem sogenannten Hochland. Die Hochlandschaft ist das Jahr über starken und trockenen Winden ausgesetzt und wird selbst im Hochsommer oft von starkem Schneefall heimgesucht. Aus Flüssen werden im Hochland sumpfige Oasen, in deren Flussniederungen sich viele verschiedene Arten von besonderen Moor- und Hochlandpflanzen auffinden. 

Dennoch lohnt es sich sehr, diese zumeist vegetationsarme und klimatisch raue Landschaft zu bereisen, denn im fernen und weitläufigen Hochland, das sich über das komplette Eiland erstreckt, gibt es viel zu sehen und entdecken. Begonnen mit kargen Stein- und Sandwüsten, von tiefen Schluchten über Gletscher bis hin zu bizarren Landschaftsformen und am Ende steht der naturbegeisterte Urlauber vor einem Vulkan – diese Besonderheiten prägen das Panorama der einmaligen isländischen Hochlandschaft, die an die einsamem Landschaften von Lappland erinnert, welches wie Island ebenfalls nördlich des Polarkreis liegt.

 

File 336

Von der Südspitze Islands aus reiht sich die komplette Westküste entlang ein Fjord an den anderen. Aber auch die gegenüberliegende Ostküste ist eine von Fjorden durchzogene Landschaft, die den Urlauber in den eigenwillig schönen isländischen Charme ziehen wird. An der Nordküste lädt Sie der Viti-Krater bei der Askja-Caldera zu einem besonderen Erlebnis ein, da dort die Möglichkeit besteht, im warmen und türkisfarbenen Wasser des Vulkans schwimmen zu können. In den Kverkfjöll-Eishöhlen, die durch dampfend heiße Quellen in den Gletscher geschmolzen wurden, können zudem verschiedene Eisskulpturen bewundert werden.