Der Nordwesten Islands

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Die drei nur wenig besuchten Halbinseln, die zwischen den Westfjorden und Eyjafjörour in das Polarmeer reichen, bilden die nordwestliche Region Islands. Bis auf Akureyri (die zweitgrößte Stadt Islands), das sich ausgezeichnet als Ausgangsort für die Erkundung der die Stadt umgebenden Natur eignet und einige wenige Fischerdörfchen, die es immer noch entlang der Küste gibt, wirkt der Nordwesten Islands wie ausgestorben.

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Was die Artenvielfalt angeht ist die Halbinsel Vatnsnes ein wahres Tier- und Pflanzenparadies. Bereits von weitem sind die Überreste einer alten Befestigungsmauer zu erkennen, die einst zu der einzigen Burg des Landes gehörte. Von der Westküste Vatnsnes aus kann man sogar die Gipfel der Strandirküste in den Westfjorden erblicken. Für Tierliebhaber hat Hindisvík, das im Osten der Region liegt, etwas besonderes zu bieten. Hier können Besucher leicht zugänglich Islands größte Robbenkolonie beobachten.

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Auch der Vogelfelsen Hvítserkur, welcher der Legende nach ein versteinerter Troll sein soll, kann von den Reisenden erkundet werden. Außerdem interessant sind die Halbinsel Tröllaskagi, und der Fjord Skagafjörour, da sich dort viele Tiere beobachten lassen und die Natur eine große Vielfalt an besonderen Gesteinsformationen geprägt hat. Auf der abgelegenen Insel Grímsey warten steile und dramatisch geformte Klippen und eine Vielzahl an Vögeln auf neugierige Besucher. Besonders die Eissturmvögel, Papageientaucher und Tordalke, die die Insel in großer Zahl bevölkern, lassen einen Besuch der Insel, die auf dem Polarkreis liegt, zu einem besonderen Erlebnis werden.