Der Westen Islands

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Der Westen Islands ist eine ganz besondere Region Islands. Hier treffen Besucher auf eine beeindruckende Gletscherlandschaft, die sich entlang der Küste erstreckt, auf bizarre Lavafelder, tosende Wasserfälle und tiefe Höhlen. Im Westen Islands liegt außerdem die Halbinsel Snæfellsnes mit ihren schroffen Gipfeln und langen Stränden. Hier haben die vielen Sagen, die Islands Geschichte prägen ihren Ursprung. Wilde Landschaften und ungebändigte Naturgewalten zeugen von der unendlichen Vielfalt der isländischen Natur.

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In den Höhlen Viogelmir, Sutshellir und Stefánshellir, die durch Lavaströme entstanden sind, lassen sich erstaunliche Welten erkunden. Höhlengänge bahnen sich wie U-Bahnschächte ihren Weg durch die Berge und sind durch Deckeneinbrüche betretbar. Eine Fahrt zu der Halbinsel Snæfellsnes lohnt sich: besonders. An der westlichen Spitze der Halbinsel befindet sich der Snæfellsjökull. Es handelt sich dabei um einen über 11 Quadratkilometer großen Gletscher, der einen magisch anmutenden Stratovulkan bedeckt.

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Die wilden Vulkanlandschaften und die Treibeisschollen an der Westspitze von Snæfellsnes, aber auch die hervorragenden Möglichkeiten Vögel zu beobachten, machen einen Ausflug zu dieser Insel zu einem besonderen Erlebnis. An der Nordküste ist das kleine Fischerdorf Ólafsvík zu finden, in dem es einen schönen Seemannsgarten gibt. Etwas östlich der Insel kann man den über 436 m hohen Berg Kirkjufell überqueren, der zu einem wichtigen Wahrzeichen der an seinem Fuße gelegenen Stadt Grundarfjörour geworden ist. Südöstlich von Húsafell windet sich der Kaldidalur am Rande einer Gletscherformation entlang und bietet in der abgeschiedenen Landschaft einen ausgezeichneten Blick auf Schneefelder und den Langjökull.