Djúpalónssandur

File 203Südlich von Snæfellsnes liegt der mit schwarzem Sand bedeckte Strand Djúpalónssandur, der sich ausgezeichnet für Spaziergänge an dem felsigen Meer eignet. Kraftsteine sind auf diesem Strand platziert und versprühen eine magische Aura auf den Besucher.

Einst dienten sie als Prüfsteine für das Kräftepotential der Fischer, die hier mit den Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit zu ringe hatten. Wer diese Feuerprobe nicht bestand galt als gänzlich ungeeignet für die Seefahrt, die schon so manche Besatzungen in die Knie zwang. Ist die rau anmutende Landzunge erstmal überquert, zeigt sich der schwarzsandige Strand von Dritvík in seiner ganzen Pracht: übersät von verrosteten Metallresten, die an das Intermezzo der hier einst stationierten Fischerboote erinnern, erwarten den Besucher mehrere Süßwasserbecken, die zu einem herrlichen Bad einladen oder der Felsbogen Gatklettur, der einen zusätzlichen Reit auf die beschauliche Gegend auswirkt.

Der Leuchtturm von Malariff, der über einen kleinen gangbaren Weg etwa 2 Kilometer südlich von Djúpalón zu erreichen ist, ragt pfeilarmig in die Weiten des Himmels. Nach einem kleinen Spaziergang entlang der großen Klippen erreicht man die Gesteinssäulen Lóndrangar, deren sagenumwobenes Antlitz ein Erlebnis der besonderen Art bildet. Für Islandreisende ist dieser Ort bestimmt ein Gewinn und außerdem mit dem Auto über gut befestigte Straßen ohne Schwierigkeiten zu erreichen.