Egilsstaðir

File 182Egilsstaðir, Handels- und Industriezentrum sowie regionaler Verkehrsknotenpunkt, ist mit knapp 2000 Einwohnern die größte Stadt im Osten Islands. Die Stadt selbst, die in den vergangenen Jahren einen rasanten Häuserbau erlebt hat, hat neben einigen Einkaufsmöglichkeiten nicht sehr viel zu bieten. Es gibt allerdings ein kleines, nettes Kulturmuseum und der Ort liegt am Ufer des Lagarfljót, dem drittgrößten See Islands.

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Das Kulturmuseum informiert über die regionale Geschichte. Außerdem kann man ein rekonstruiertes örtliches Bauernhause und Grabbeigaben sehen. Der sagenumwobene See Lagarfljót, dessen Tiefen von einem Ungeheuer bewohnt sein sollen, bildet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren. Auf dem See werden Bootstouren angeboten, auf denen man den Sagen um das Ungeheuer Lagarfljótsormurinn, das hier schon schon zu Wikingerzeiten hier ihr Unwesen getrieben haben soll, näher kommen kann. Am Ostufer des Sees befindet sich ein kleiner Wald. Der Hallormsstaðaskógur ist trotzdem Islands größter Wald: für die Isländer ist er von großer Bedeutung, und er ist weithin bekannt. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen von den Isländern verehrten Wald zu erkunden. Hier hat man auch die Gelegenheit die auf Island wachsenden Zwergbirken und Bergeschen zu sehen.