
Höfn
Höfn, übersetzt „Hafen“, ist mit seinen rund 1660 Einwohnern kaum größer als ein durchschnittlicher Dorf und doch bildet es den größten Ort in den weiten Landen des Südosten Islands. Zugleich ist Höfn das Verwaltungs- und Versorgungszentrum der gesamten Region.
Am Fuße des Vatnajökull gelegen, bietet sich dem Besucher ein aufregendes Panorama, das bei einem ausgedehnten Spaziergang am Wasser betrachtet werden kann. Höfn lebt überwiegend vom Fischfang und hat sich durch seine köstlichen Garnelen und Hummer einen weit verbreiteten Namen gemacht. Höfn dient als optimale Ausgangsbasis für Gletscherwanderungen: es gibt viele Unterkünfte und verschiedene Dienstleistungssektoren im Ort.
Im Vogelschutzgebiet, das in der Hafengegend beheimatet ist, lassen sich viele Vogelarten sehen, wie Eistaucher, Seeschwalben und Singschwäne. Interessant für jeden Besucher ist die Gletscherausstellung, die über verschiedene Medien, die Geschichte und geologische Entwicklung des Vatnajökull und dem Südosten Islands erzählt. In der Hafenregion befindet sich zudem ein Kunsthandwerkladen, der als kleines Museum ausgestattet, den Fischfang und verschiedene Objekte zu diesem Thema illustriert.
Signifikant für diesen Ort ist das unmittelbare Erleben und Erkunden des Gletschers, dessen Eiskappe von tiefen Rissen durchzogen ist, bei geführten Touren aber gefahrlos aus der Nähe betrachtet werden kann. Die Pilgerfahrten können mit einem Jeep oder Schneemobil unternommen werden: die eisige Skulpturlandschaft des Vatnajökull hat schon so machen Besucher in seinen Bann gezogen.
