Höfn

File 188Höfn, übersetzt „Hafen“, ist mit seinen rund 1700 Einwohnern kaum größer als ein durchschnittliches Dorf in Deutschland und doch ist es der größte Ort im Südosten Islands. Zugleich ist Höfn das Zentrum Region.

Am Fuße des Vatnajökull gelegen, zeigt sich dem Besucher ein aufregendes Panorama, das bei einem ausgedehnten Spaziergang am Wasser genossen werden kann. Höfn lebt überwiegend vom Fischfang und hat sich durch seine köstlichen Garnelen und Hummer einen Namen gemacht. Höfn dient als optimale Ausgangsbasis für Gletscherwanderungen: es gibt viele Unterkünfte vor Ort.

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Im Vogelschutzgebiet, das in der Hafengegend liegt, lassen sich viele Vogelarten, wie zum Beispiel Eistaucher, Seeschwalben und Singschwäne beobachten. Interessant für Besucher ist außerdem die Gletscherausstellung, die über verschiedene Medien die Geschichte und geologische Entwicklung des Vatnajökull und des Südosten Islands erzählt. In der Hafenregion befindet sich zudem ein Kunsthandwerkladen der, als kleines Museum ausgestattet, über den Fischfang informiert und verschiedene Objekte zu diesem Thema ausstellt.

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Interessant an Höfn ist die Möglichkeit den Gletscher genauer erkunden zu können. Seine Eiskappe ist von tiefen Rissen durchzogen, die bei geführten Touren gefahrlos aus nächster Nähe betrachtet werden können. Die Ausflüge können mit einem Jeep oder Schneemobil unternommen werden: die eisige Skulpturlandschaft des Vatnajökull hat schon so machen Besucher in seinen Bann gezogen.