
Heimaey
Die Insel Heimaey bildet eine der so genannten Westmännerinseln, einer Inselgruppe, die vor Island liegt und vulkanische Ursprungs sind: die felsigen Inseln sind unwirtlich, zerklüftet und von Steilen Klippen umrandet. Sie werden von einer Vielzahl von Meeresvögeln besiedelt.
Für Touristen ist dieser Ort gut ausgestattet und ein lohnenswertes Reiseziel: umrandet von Klippen und Vulkankegeln blickt Heimaey auf eine abenteuerliche Geschichte zurück. Der Bruder des ersten Siedlers Islands Ingólfur Arnarson soll von irischen Sklaven ermordert worden sein, die anschließend Schutz auf Heimaey suchten, letztlich aber von Ingólfur erfasst und zur Strecke gebracht wurden. Die kleine Insel wurde mehrfach von Plünderern heimgesucht und die Vulkane der Insel drohten bereits mehrfach das Land dem Untergang zu weihen. Sehenswertes auf der Insel bietet das Aquarium und Naturkundemuseum, das neben ausgestopften Tieren und Vögeln bizarr anmutende Fischarten Islands zeigt.
Das Heimatmuseum Byggdasafn Vestmannaeyja illustriert die Geschichte der Insel: darunter dramatische Szenen, die während des Vulkanausbruchs als die gesamte Insel evakuiert werden musste, entstanden sind. Auch die Vulkanfilmshow zeigt Aufnahmen von Surtsey, dem Ausbruch im Jahre 1973 und dem schwierigen Fangen der Papageitaucher. Skannsinn, ein sehr altes Bauwerk der Insel, von dem mittlerweile nur noch Reste vorhanden sind, wurde im 15. Jh. erbaut und diente zur Verteidigung der Insel vor Piraten.
