
Küstenregionen & Halbinseln
Die Küstenregionen und Halbinseln umringen als Rand das einsame Naturparadies Island und geben ihm einen gebührenden Abschluss: schneebedeckte Alpengipfel überragen die Snæfellsnes-Halbinsel, windgeschützte Buchten geben den unzähligen Seevögeln eine gute Brutstätte, nördlich ragen die Meeresfinger der Westfjorde in das Land hinein, schwarze Sandstrände und kleine Fischerdörfer prägen das Panorama der rau und steinig anmutenden Felsenküste. Die vielen Fjorde eignen sich hervorragend als geschützte Naturhäfen. Im Süden brandet das Meer mit tosender Kraft gegen flache Sandküsten, die sich durch die Jahrhunderte hindurch aus Gletscherabflüssen gebildet haben.
Westlich des Borgarfjörður breitet sich die rund 1470 Quadratkilometer große Halbinsel Snæfellsnes über den Westen Islands aus. Südlich von Snæfellsnes liegt der mit schwarzem Sand bedeckte Strand Djúpalónssandur, der sich ausgezeichnet für Spaziergänge an dem felsigen Meer eignet.
Die Insel Heimaey bildet eine der so genannten Westmännerinseln, einer Inselgruppe, die vor Island liegt und vulkanische Ursprungs sind und die nur durch weniger als 12 km von Bakki getrennt ist: Die felsigen Inseln sind unwirtlich, zerklüftet und von Steilen Klippen umrandet.
Im Südwesten der Westfjorde zieren feine Sandstrände das blau aufschimmernde Meer, das Wellenspiel wird durch steil abfallende Klippen umrahmt und die Bergreigen ziehen sich die Fjorde entlang. An die Berge der Alpen erinnernd, ragen die nördlichen Gipfel der Halbinsel Pingeyri über die abgeschiedene Region der Westfjorde Islands. Fels und Geröll prägen die bergige Landschaft, die zum großen Teil vulkanischen Ursprungs ist.
Die Küstenregion im Norden der Westfjorde Islands ist nur dünn besiedelt, friedlich anzuschauen und wird von nur wenigen Besuchern erreicht. Diese Region bietet dem Betrachter dramatische Berghänge und die Fahrt Richtung Hólmavík, die an Fjorden und rauen Bergrücken vorbeiführt, lohnt sich. Hornstrandir bildet die nördlichste Halbinsel der Westfjorde Islands: dieses Gebiet hat noch nichts von seiner ursprünglichen Wildheit verloren und ist damit ein einmaliges Naturreservat, dessen Unwirtlichkeit die Grenze der bewohnbaren Welt überschreitet.
In die Bucht Húnaflói, die aufgrund ihres Bärenaufkommens die Bärenbucht genannt wird und die eine reiche Tierwelt zu bieten hat, erstreckt sich die Halbinsel Vatnsnes, voll rauer Bergketten und grünen Feldern gen Küste.
