Látrabjarg

File 215Im Südwesten der Westfjorde zieren feine Sandstrände das blau aufschimmernde Meer, das Wellenspiel wird durch steil abfallende Klippen umrahmt und die Bergreigen ziehen sich die Fjorden entlang: ein hervorragendes Panorama für Wanderungen und Spaziergänge.

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Die Halbinsel Látrabjarg bildet mit ihren mannigfaltigen Ausformungen von Meeresklippen, die in den Sommermonaten – vor allen Dingen zwischen Juni und Juli – von unzähligen Seevögeln bewohnt sind, eines der beliebtesten Reiseziele Islands. Große Kolonien von Papageitauchern, Lummen, Tordalken, Teisten, Eissturmvögel und Seemöwen krönen die von Leuchtfeuer und einer Wetterstation besetzte Klippe. 

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In Látrabjarg befinden sich nicht nur einer der größten und beeindruckensten Vogelfelsen Europas, sondern auch eine ganze Reiher einsamer Strände mit gelb-rotem Muschelsand, deren Anblick schon so manchen Besucher bezaubert haben.

 

 

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Der Raudisandur birgt eine große Lagune, die beschaulich und ruhig, einen Kontrast zu dem von einer wilden Brandung umgebenen Strand bildet. In der Gegend um Breidavík ziehen sich weitere Sandstrände, kontrastiert mit felsigen Klippen, das aufbrausende Meer entlang. Dieser Strand wird nur selten besucht und eignet sich für Zeltabenteuer unter freiem Himmel. Das Egill-Ólafson-Volkskundemuseum zeigt eine beachtliche Sammlung bunter Fischerboote, die einst die Meeresgegend besiedelten, es erzählt die Geschichte der Region, die von Untergangsszenarien und Rettungsversuchern so mancher Fischerboote geprägt ist.