Ostisland

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Die Ostfjorde Islands präsentieren sich Besuchern nach der Ankunft mit der Fähre bei Seyðifjörður zunächst als eine Ansammlung schöner Holzhäuser. Im Umkreis der nördlichen Fjorddörfer ist eine dramatische Berglandschaft zu sehen, deren Oberfläche durch die vielen herabstürzenden Bergbäche und Wasserfälle gestaltet wird. Hier können Kajaktouren und Wanderungen unternommen werden.

Das Zentrum der Ostfjorde Islands bildet mit über 1600 Einwohnern die Stadt Egilsstaðir. Egilsstaðir ist eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge in der Region. Südwestlich von Egilsstaðir befindet sich der drittgrößte See Islands. Der See Lögurinn soll ähnlich wie der See Lochness von einem großen wurmartigen Ungeheuer bewohnt werden. Der Lögurinn erreicht eine Tiefe von über 112 Metern und liegt fast 90 Meter unter dem Meeresspiegel.

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Um den Lögurinn erstreckt sich das größte Waldgebiet des Landes.  Dieses Waldgebiet steht unter Naturschutz und die Flora des Waldes setzt sich aus nordamerikanischen, europäischen und asiatischen Pflanzen zusammen. Ausgehend von der Südwestseite des Sees kann man über einen kleinen Weg zu einem der drittgrößten Wasserfälle des Landes gelangen. Weiter südlich liegt der 

Pfarrhof Skriðuklaustur. An dem gleichen Ort wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts das älteste Kloster Islands gegründet. Gegenüberliegend kann der Besucher im Künstlerhaus und Museum etwas über das Leben und die Werke des Schriftstellers Gunnar Gunnarsson erfahren, der hier einige Jahre lebte und wirkte.

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Besucher, die es auf die hohe See zieht können einen Bootsausflug zur Insel Papey unternehmen, wo sie die Gelegenheit haben Robben und Seevögel zu beobachten. Für ornithologisch interessierte Besucher empfiehlt sich außerdem ein Besuch des Vogelreservoirs von Skálanes. Ferner gibt es in Stöovarfjörour eine Mineraliensammlung die durch ihren Umfang durchaus interessant ist.