Südostisland

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Vatnajökull, eine der größten Eiskappen jenseits der Polargebiete, überragt die Region um den Südosten Islands, die als Reich der Trolle und Riesen bekannt ist. Die Gletscherflüsse, die sich über die Steilhänge in das Meer ergießen sind beeindruckend und ein Naturschauspiel von atemberaubender Schönheit.

Folgt man der Ringstraße in Richtung Osten, gelangt man in den Skaftafell-Nationalpark, der zu ausgedehnten Wanderungen einlädt. Zu sehen ist dabei einer der bekanntesten Wasserfälle Islands – der Svartifoss.

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Der Gletschersee Jökulsárlón, der sich am Fuß des Gletschers gesammelt hat lenkt den  Blick des Betrachters auf funkelnde Eisformationen und Kristalle. Bedingt durch die sich beständig verändernden Eisblöcke entstehen dabei regelmäßig neue Formen und Figuren. Die Eisblöcke treiben durch den Fluss direkt in das angrenzende Meer und werden durch die Brandung – ehe sie versinken – an den schwarzen Lavastrand gespült. 

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Die Wüstengegend, die südlich der Ringstraße liegt, besteht überwiegend aus dunklem Gletschersand und wurde von den Vulkanen Grímsvötn und Oraefi geformt, deren Feuersglut bei einem Ausbruch ganze Areale des Gletschers zum Schmelzen bringen kann, wodurch sich innerhalb von Sekunden reißende Flüsse bilden.

Für Bergsteiger und Gletscherwanderer gibt es verschiedene Strecken, die erkundet werden können. Diese Strecken reichen dabei von einfachen Wegen bis hin zu extremen Herausforderungen, wie dem Aufstieg zu Islands höchstem Gipfel Hvannadalshnúkur.