Snaefellsnes

File 221Westlich des Borgarfjörður und mit einer Länge von mehr als 100 Kilometern erstreckt sich die fast 1500 Quadratkilometer große Halbinsel Snæfellsnes über den Westen Islands. Die sogenannte Schneeberghalbinsel fasst nahezu alle beeindruckenden Naturschönheiten Islands zusammen: üppige Fjorde, Vulkane, steile Felsklippen, goldene Strände und eine in der Sonne funkelnde Eiskappe sind alle Teil dieser über 7 Millionen Jahre alten Halbinsel.

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Majestätisch ragt der mehr als 1400 m hohe Stratovulkan Snæfellsjökull am westlichen Ende der Halbinsel über Snæfellsnes empor. Den „Schneeberggletscher“ umgeben Geschichten und Mythen von mutigen Bergsteigern, und ein Nimbus der Gefahr. Auch heute noch ist der Berg eine große Herausforderung für Bergsteiger und Besucher, die sich von der Naturgewalt des mehr als 700.000 Jahre alten Vulkans angezogen fühlen.

Der Vulkan befindet sich im Snæfellsjökull-Nationalpark, der von vielen Reit- und Wanderwege durchzogen ist. Das Wetter ist hier sehr wechselhaft, daher ist es empfehlenswert größere Wanderungen nur zu unternehmen, wenn man entsprechend gut ausgerüstet ist. Die Nordküste von Snæfellsnes ist die am dichtesten besiedelte Gegend der Halbinsel: hier findet man überall entlang der Küste kleine Häfen und Fischerdörfer. Stykkisholmur ist der größte Ort der Halbinsel und liegt an einem Naturhafen, der durch eine Basaltinsel gut geschützt ist.