
Snaefellsnes
Westlich des Borgarfjörður und mit einer Länge von mehr als 107 Kilmetern breitet sich die rund 1470 Quadratkilometer große Halbinsel Snæfellsnes über den Westen Islands aus. Die sogenannte Schneeberghalbinsel fasst nahezu alle beeindruckenden Naturschönheiten Islands zusammen: üppige Fjorde, vulkanische Berge, steil ins das Meer abfallende Felsklippen, goldene Strände und eine in der Sonne funkelnde Eiskappe bilden das Archipel dieser über 7 Millionen Jahren alten Halbinsel.
Majestätisch ragt der mehr als 1446 m hohe Stratovulkan Snæfellsjökull am westlichen Ende der Halbinsel über Snæfellsnes empor. Den „Schneeberggletscher“ umgeben Geschichten und Mythen von mutigen Bergsteigern, begleitet von einem Nymbus der Gefahr. Auch heute noch bildet der Berg eine große Herausforderung für Bergsteiger und Besucher, die sich von der Naturgewalt des mehr 700.000 Jahre alten Vulkans angezogen fühlen.
Der Vulkan erstreckt sich über den Snæfellsjökull-Nationalpark, der viele Reit- und Wanderwege bereithält. Die Wetterlagen sind sehr ambivalent hier, es empfiehlt sich also eine gute Ausrüstung, wenn man die reine Natur unbeschwert erleben will. Die Nordküste von Snæfellsnes ist die am meisten besiedelste Region: hier rangeln sich kleine Hafenorte die Küste entlang. Stykkisholmur ist der bislang größte Ort der Insel und liegt an einem Naturhafen, der durch eine Basaltinsel gut geschützt ist und ein lebendiges Flair zu bieten hat.
