
Sport
Ob Bersteigen, Wandern, reiten oder Skilaufen, Radfahren, Angeln, Schwimmen und Golfen, Island bietet dem Besucher eine breite Palette verschiedener Outdooraktivitäten.
Das Fliegenfischen in Island ist weit verbreitet: viele Seen und Flüsse bieten optimale Bedingungen für das Angelvergnügen. Allerdings ist das Fischen in Island kostenspielig, wobei sich abseits der VIP-Angelbereiche auch kostengünstigere Möglichkeiten finden. Vor allen Dingen von April bis September können Regenbogenforellen, Meerforellen und Wandersaiblinge zu vernünftigen Preisen geangelt werden. Auch das Eisangeln ist in einigen Gegenden möglich.
Den Bergsteig- und Wandermöglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Für erfahrene Bergsteiger und Kletterer kann Island mit einigen Schwierigkeitsgraden aufwarten. Gerade auch das Eiswandern stellt eine große und auch nicht ungefährliche Herausforderung dar. Eine gute Ausrüstung und viel Erfahrung ist eine unabdingbare Voraussetzung für Bergtouren durch Islands Felsformationen und Eisgletscher. Für Anfänger gibt es auch professionell organisierte Expeditionen, die einen Einstieg in das Bergsteigen ermöglichen. Auch Gletschertouren für Interessenten, die sich gefahrlos einen Gletscher ansehen wollen, werden von vielen Veranstaltern geboten.
Für das Eisklettern gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Ein beliebtes Ziel für das Eisklettern ist Westisland, wozu der Múlafjall auf der Südseite des Hvalfjördur gelegen und die Glymsgil am Glymur, einem der höchsten Wasserfälle Islands, gehören.
Das Wandern kann auf verschiedene Weise, als Halbtagswanderung, Ganztageausflüge oder ganze Trekkingtouren, auf Island erprobt werden. Gewarnt sei allerdings vor den schnell umschlagenden Wetterverhältnissen: eine gute Ausrüstung, Planung sowie Karte oder Kompass sollte mit bedacht werden, wer unbeschwert die unglaubliche Naturfülle Islands erleben will. Die besten Monate für unbeschwertes Wandern im Hochland liegen zwischen Juli und August oder in der Mitte des Landes zwischen Mai und September.
Neben den unzähligen Wanderrouten und Möglichkeiten, wozu auch Höhlenwanderungen zählen und die bedingt durch die ambivalenten Witterungsverhältnisse schwierig sein können, gehört das Schwimmen zu dem Nationalsport Islands. Es gibt viele Hallen und Freibäder oder aber in der Natur, in heißen Quellen, warmen Seen, Felsgrotten und Seen. Auch das Tauchen kommt hier nicht zu kurz: mit einem Taucheranzug lassen sich die Unterwasserlandschaften der vielfältigen Seen in Island erkundschaften. Das klare Wasser, die Pflanzenwelt, Lavaschluchten machen das Tauchen auf Island zu einem besonderen Erlebnis.
Auch die Vogelbeobachtung bildet eine nennenswerte Disziplin auf Island: an den Küstenregionen sind viele verschiedenen Vogelarten beheimatet: die Felsen des Látrabjarg und Grímsey in den Westfjorden, die Inseln Hrísey, Drangey und Málmey und die Halbinsel Langanes in Nordostisland, gehören zu den geeigneten Gebieten für Vogelbeobachtung.
Auch die Walbeobachtung erfreut sich großer Beliebtheit: mit dem Boot kann man den Tieren sehr nahe kommen, Zwergwale, Buckel- und Blauwale aus nächster Nähe erleben. Sehr geeignet für die Walbeobachtung sind die Gegenden um Keflavík, Ólafsvík und Húsavík.
