Städte & Dörfer

Island lässt sich geographisch in den Südwesten, den Westen, die Westfjorde, den Nordwesten, den Nordosten, Ostisland, Südostisland und schließlich in das Hochland gliedern. Nur rund ein Viertel des gesamten Landes ist besiedelt. Island besteht damit aus insgesamt 8 Regionen, die wiederum in 22 Regierungsbezirke und 20 kreisfreie Gemeinde aufgeteilt sind.

File 242Für viele Islandreisende, die auf dem Flughafen Keflavík ankommen, bildet die nordöstlich gelegene kosmopolitische Hauptstadt Islands Reykjavík die erste Station ihrer Reise. Reykjavík besticht durch seine zahlreichen Kontraste.

In Reykjavík findet man sowohl dörfliche Idylle als auch großstädtisches Flair und eine Vielzahl an bunten Gebäuden, gemütlichen Cafés, Spitzenrestaurans, Museen und Kunstgalerien. Außerdem gibt es in Reykjavík auch eine florierende Musikszene, die einen großen Einfluss auf das Nachtleben in der Stadt hat.

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Im Südwesten Islands finden Besucher zwischen idyllischen Tälern, Flüssen, schäumenden Wasserfällen und Geysiren, den kleinen Hafenort Eyrarbakki, der einst zu den wichtigsten Handelsorten der Insel zählte. Zwischen dem majestätischen Gletscher Myrdalsjökull und tiefschwarzen Sand- und Kieselstränden liegt Vík í Myrdal, eine kleine Gemeinde inmitten einer Reihe erstaunlicher Naturwunder, die sich  bei Besuchern Islands größter Beliebtheit erfreut. Nördlich von Reykjavik im Westen Islands, an der Spitze der Halbinsel zwischen Hvalfjördour und Borgarfjördur, liegt das kleine Hafenstädtchen Akranes. Borgarnes befindet sich in der Gemeinde Borgarbyggo im Westen Islands. Von Brogarnes hat der Islandreisende einen hervorragenden Blick auf den Borgarfjördur und die steilen Hänge des Hafnarfjall.

Im Westen Islands, in der Region Vesturland, an der Nordseite der Halbinsel Snæfellsnes, liegt die Stadtgemeinde Stykkishólmur, die eine der größten Ortschaften außerhalb der Hauptstadtregion ist. An den Westfjorden Islands befindet sich das kleine Fischerdorf Bíldudalur, dessen stille Bucht von hohen Gipfeln überragt wird. Sudureyri, das lange Zeit aufgrund seiner Lage inmitten von schwer zugänglichen Bergen vom Rest der Region isoliert war, ist heute aufgrund eines Tunnels eine wirtschaftlich starke Gemeinde. Im äußersten Westen von Island findet der Besucher Ísafjörður, den größten Ort der Region. Dieses kleine Städtchen wird von vielen Islandreisenden als Ausgansort für weitere Unternehmungen genutzt. Im Nordwesten Islands, am Fuße des Berghanges am gleichnamigen Fjord liegt das kleine Fischerdorf Siglufjörður „Schiffsmastfjord“, an dessen frühere Glanzzeiten das Heringsfangmuseum und das Heringsfest erinnern.

Akureyri ist nach Reykjavik die viertgrößte Stadt Islands und das größte Dienstleistungszentrum im Norden der Insel. Daher ist die Stadt, die am Ende eines langen Fjords liegt, sehr bunt und lebendig. Am Nordostufer des Myvatn-Sees liegt das Dorf Reykjahlíð. Reykjahlíð ist ein hervorrander Ausgangspunkt für Exkursionen in das Umland. Húsavík ist ein malerisches Hafenstädtchen im Nordosten Islands und ist die größte Stadt im Norden Islands.

Egilsstaðir ist ein Handels- und Industriezentrum und ein regionaler Verkehrsknotenpunkt. Es ist gleichzeitig die größte Stadt im Osten Islands. Höfn ist kaum größer als ein durchschnittliches Dorf. Allerdings ist Höfn damit trotzdem der größte Ort im menschenleeren  Südosten Islands.