Strandirküste

File 224Die Küstenregion im Norden der Westfjorde Islands ist nur dünn besiedelt und zieht auch nicht besonders viele Besucher an. Den Besuchern, die es hierhin schaffen erwarten steile Berghänge und besonders die Fahrt in Richtung Hólmavík lohnt sich auf Grund der Landschaft entlang der Strecke. Die Wildheit dieser Gegend bietet Wanderern, die sie erkunden einmalige Erlebnisse und Ausblicke.

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Von Brú nach Hólmavík fahren Busse durch die Landschaft, die von vielen Hügeln, kleinen Bauernhäusern und Kirchen, geprägt ist. Von dem kleinen Fischerdorf Hólmavík aus hat man eine schöne Aussicht auf die stillen Gewässer des Steingrímsfjördur. Der sogenannte „Steinmaskenfjord“, befindet sich im östlichen Teil der Westfjorde und ragt über 28 km in das Landesinnere.

Hinter Hólmavík und Drangsnes wird die Gegend im Norden stetig unwirtlicher. Vor allem der schroffe Drangaskarð, der oberhalb des Drangar liegt ist eine malerischer Kulisse, die ebenso bedrohlich wie anziehend wirkt. In Hólmavík gibt es ein Museum über Hexerei und Magie in Island, das Geschichten von Hexenverbrennungen, Okkultismus und alten Wikingertraditionen erzählt. Ein Teil der geheimnisvollen Traditionen Islands wird in diesem Museum wieder lebendig. Besonders nachdem man dieses Museum besucht hat lohnt sich eine Wanderung in die Berge um Hólmavík, da man die Landschaft so möglicherweise auf eine ganz neue Art erleben kann.