Vík í Myrdal

File 239Zwischen dem majestätischen Gletscher Myrdalsjökull und tiefschwarzen Sand- und Kieselstränden findet der Islandreisende Vík í Myrdal, eine kleine Gemeinde inmitten einer Reihe erstaunlicher Naturwunder, die sich unter den Besuchern größter Beliebtheit erfreut.

Am Westende des schwarzen Sandstrandes, der sich am, von steilen Felshänge umgebenen, Meer entlang bewegt, sticht besonders der Reynisdrangar, eine bedrohlich wirkende Felsgruppe hervor. Weit in den File 267Himmel erstrecken sich die fast 70 m hohe Felsstachel: dieser Anblick wird begleitet von unzähligen bunten Papageientauchern, deren Lebensraum die umgebenden Klippen bilden.

Vom Westende des Dorfes kann der Besucher den Bergkamm Reynisfjall erklimmen, von dem aus man eine hervorragende Aussicht genießen kann. Auch die Dorfkirche Víks ist ein sehenswerter Ort: farbig schillernde Buntglasfenster mit vielen geometrischen Formen zieren das Gebäude. Östlich von Vík können spektakuläre Wanderungen zum Nunatak, einem aus dem Gletscher hervorragenden Berggipfel, unternommen werden; oder man verschafft sich einen Eindruck von dem schwarzen Lavasand, der von den aus dem Gletscher stammenden Flussläufen angeschwemmt wird.File 273 Auf der großen Fläche, die auf den ersten Blick wie ausgestorben wirkt, kann man mit etwas Glück Polarfüchse und verschiedene Arten von Seevögeln beobachten.

Auch der grüne Berg Hafursey ist ein von Vík aus gut zu erreichendes Wanderziel. Vík eignet sich wunderbar als Ausgangspunkt für alle möglichen Erkundungstouren in der Region und lässt sich auch von Reykjavik aus gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.